Unser Angebot

Welpengruppe

Sie haben einen Welpen im Alter von 9 Wochen bis zu ca. 6 Monaten, möchten ihn mit anderen Welpen zusammenbringen damit er zu einem gut sozialisierten,
verträglichen Hund heranwachsen kann?

Dann sind Sie in unserer Welpenspielstunde genau richtig!

Hier lernen unsere Welpen mit Artgenossen umzugehen und werden durch speziell für Welpen erbaute Geräte auf ihr Alltagsleben vorbereitet. Gleichzeitig
werden sie auch spielerisch an eine eventuell sportliche Laufbahn herangeführt. Neben behutsamen Grundübungen wie „Sitz“ und „Platz“ ist die Sozialisierung
mit den Artgenossen ein wichtiges Thema. So wie ein sensibler Welpe Rückendeckung durch sein Frauchen bzw. Herrchen braucht so ist für einen allzu ungestümen
Kameraden die Führung seines Menschen wichtig, damit er nicht zum Raufer wird.

Ihnen steht für die Ausbildung Ihres Hundes (meistens müssen Herrchen oder Frauchen mehr lernen) ein junges, engagiertes und kompetentes Trainerteam zur
Seite.

Deshalb freuen wir uns, Sie motiviert und lernbereit bei uns am Platz willkommen heißen zu können! Die Zeiten für die Welpenstunden entnehmen sie bitte
der Rubrik Trainingszeiten(Verlinkung). Bitte bringen Sie bei Ihrem ersten Besuch bei uns den Impfausweis sowie einen Nachweis über eine bestehende
Haftpflichtversicherung mit.

Weiter haben Sie bitte bei jeder Übungsstunde dabei:

– Leckerlies – gerne für den Hundeplatz was besonderes, nicht das Alltagsfutter!
– eine 1m Leine mit oder ohne Schlaufe für den Übungsplatz ist Ideal
– ein Spielzeug auf das Ihr Hund so richtig abfährt (Ball an der Schnur, oder oder oder)

…und nun kann´s losgehen!

Basisausbildungsgruppe

Die Basisausbildung bildet zum einen den Anschluss an den Welpentreff, aus dem die Hunde meistens mit ca. 5 – 6 Monaten entwachsen sind, zum anderen den Einstieg für Hunde jeden Alters und Rasse, die ebenso freudig mit ihren „Rudelführern“ die verschiedenen Aufgaben meistern wollen.

Zielgruppen

+ Hundeführer/innen, die mit ihrem Hund bisher noch keine Ausbildung durchgeführt haben
+ Teams, die Grundkommandos nicht in gefestigter Form beherrschen.

Die Basisausbildung wendet sich insbesondere an jene, die keine oder nur geringe Kenntnisse in der Hund – Mensch – Beziehung besitzen.

Ziele

+ Grundlagenvermittlung für die Hundeführer
+ Förderung allgemeiner Gehorsams-Elemente
+ Festigung des Sozialverhaltens des Hundes
+ Erarbeitung einer Mensch-Hund-Kommunikation.
+ Absicherung einer dauerhaft stabilen Rangordnung für den Hund (Mensch – Hund – Beziehung).

Methoden

+ Gehorsamsübungen in der Gruppe.
+ Das Training ist für den Hund artgerecht und gewaltfrei aufgebaut, für das Team variantenreich, freud- und spassbetont gestaltet.

Wenn die Grundlagen sitzen, können die Mitglieder entscheiden, in welcher fortführenden Gruppe sie hauptsächlich weitertrainieren möchten. Diese Entscheidung hängt von den Voraussetzungen und den Interessen der Hunde und Hundeführer ab.

Begleithund (BH)

Die Begleithundeprüfung im Hundejargon liebevoll BH genannt, ist eine Prüfung, in der Gehorsam und Verhalten
des Hundes im Alltag geprüft wird.

Die Prüfung besteht aus einem Sachkundennachweis, Unterordnung mit und ohne Leinenführigkeit nach Schema „F“
und einem Straßenverkehrsteil.

Diese Prüfung ist Grundlage für die Teilnahme an weiteren Prüfungen und Wettkämpfen im Hundesport, wie z. B.
Agility, Obedience, VPG , Turnierhundesport (THS) oder Fährtenarbeit (FH).

Das Mindestalter des Hundes für Prüfungen beträgt 15 Monate.

Sachkundenachweis:

Einmalig hat der Hundeführer verschiedene Fragen rund um seinen Hund, das Verhalten, häufige Krankheiten usw.
zu beantworten. Dieser Theorieteil muss vom Hundeführer einmalig bestanden werden, bei weiteren Prüfungen zum
Begleithund ist ein erneuter Nachweis nicht mehr von nöten.

Unterordnung:

Die UO besteht aus genau festgelegten Regeln, die in der Prüfungsordnung nachzulesen sind. Natürlich werden diese
Regeln in der Vorbereitung auf die BH nachhaltig geübt. Eine Unterordnung besteht aus Leinenführigkeit, Freifolge,
Sitz und Platz aus der Bewegung. Es wird immer im 4er Team (2 Hundeführer mit Hund) gestartet. Während ein Team
die Unterordnung läuft, wird der Hund des wartenden Teams in Dauerablage gelegt.

Jede Übung beginnt mit einer Grundstellung und endet mit dieser. Der Hund sitzt hierbei an der linken Seite. Es
sind Hörzeichen erlaubt, jedoch keine anderen Hilfen oder Bestärkungen. Die Taschen des Hundeführers dürfen keine
Motivationsmittel enthalten.

Leinenführigkeit:

Mit dem Hörzeichen “Fuß” soll der vierbeinige Prüfling dem Hundeführer mit der Schulter in Kniehöhe freudig folgen.
Der Vierbeiner sollte dabei nicht seitwärts laufen, vordrängen oder zurückbleiben. Die Leine ist in der Linken Hand
zu halten, es wird darauf geachtet, dass diese locker durchhängt.

Das „Lauf-Schema enthalt verschiedene Schrittarten, wie Langsam- und der Laufschritt. Zusätzlich ist sind Rechts-,
Links- und eine Kehrtwendung zu zeigen. Nach Freigabe des Richters geht das Team durch eine Personengruppe aus vier
Personen gehen, hält dort einmal. Der Hund soll sich ohne Kommando hinsetzen.

Freifolge:

Der Hund wird abgeleint, die leine kommt in die Tasche oder wird umgehängt. Das Team geht wieder in die Gruppe
hinein, hält dort erneut und läuft das gesamte Schema ein zweites mal.

Sitzübung:

Aus der Grundstellung heraus geht das Team mind. 10 Schritte geradeaus, bei dem Kommando “Sitz” setzt sich der
Hunden unverzüglich hin, der Hundeführer geht indessen weiter, ohne seine Gangart zu ändern. Nach ca. 30 Schritten,
dreht er sich um. Nach Richterfreigabe geht der Hundeführer zu seinem Hund zurück in die Grundstellung.

Platzübung:

Aus der Grundstellung heraus geht das Team mind. 10 Schritte geradeaus. Beim Kommando “Platz” legt sich der Hund
ohne zu zögern ins Platz, während der Hundeführer ohne die Schrittart zu mindern 30 Schritte weitergeht. Der
Hundeführer dreht sich zum Hund und holt diesen nach Richteranweisung mit einem Ruf „Hier“ zu sich. Der Hund sollte
freudig in schneller Gangart auf den Hundeführer zulaufen und sich mittig vor den Hundeführer setzten. Der Richter
gibt erneut Zeichen und der Hund ist in die Grundstellung zu holen.

Die einzelnen Übungen werden mit Punkten bewertet. Für Fehler verursacht von Hund oder Hundeführer gibt es
Punktabzüge

Straßenverkehr:

Für die Übung im Straßenverkehr gibt es keine einzelnen Punkte. Hier zählt das Gesamtbild des Hundes. Der Hund
darf keine Aggressionen gegenüber Menschen oder seinen Artgenossen zeigen. Er sollte nicht ängstlich reagieren.

Turnierhundsportgruppe (THS)

THS ist Turnierhundsport oder Leichtathletik im Hundesport, die Hund und Mensch gemeinsam ausführen. Die
grundlegenden Disziplinen sind der Vierkampf 1-3 und der Geländelauf. Der Vierkampf beinhaltet folgende
Wettkampfteile: Gehorsamsübung, Hürdenlauf, Slalom und Hindernislauf.

Die Gehorsamsübung

beim Vierkampf gleicht in etwa dem Unterordnungsteil der Begleithunde- prüfung, nur sind hier das „Sitz“, „Platz“
und das „Steh“ jeweils aus der Bewegung zu zeigen, in der höchsten Prüfungsklasse werden „Platz“ und „Steh“ aus
dem Laufschritt vorgeführt.

Beim Hürdenlauf

springt das Team auf einer Laufstrecke von 60-80 Metern gemeinsam über vier bis sechs 30-40 cm hohe und 2 m breite
Hürden, dabei muss das Team immer parallel zu einander laufen. Nach 10m muss eine Wendestange gemeinsam mit dem
Hund umlaufen werden. Die Bewertung erfolgt nach Laufzeit und Fehlerpunkten.

Der Slalom

erstreckt sich über eine Strecke von 65, 70 oder 75 Metern (Vierkampf 1,2,3). Das Team muss dabei insgesamt 7
Stangentore im „Zick-Zack-Kurs“ durchlaufen.

Beim Hindernislauf

durchläuft der Hund über 75 Meter 8 verschiedene Hindernisse, der Hundeführer läuft immer rechts nebenher.

Geländelauf

Unabhängig davon gibt es noch einen Geländelauf über 1000, 2000 oder 5000 m. Der Hund muss dabei an der Leine
geführt werden.

Fährtenausbildung

Da dem Hund der Stöbertrieb bereits angeboren ist, lernt er sehr schnell, was von ihm verlangt wird und er sucht die Fährten mit sehr viel Freude und Eifer ab. Selbst Welpen und Junghunde haben sehr viel Spaß an dieser Arbeit.
Beim Hund ist 1/8 des Gehirns mit der Auswertung der Düfte beschäftigt. Der Bluthund hat beispielsweise ca. 300 Millionen Riechzellen auf der Schleimhaut und ist damit der absolute Nasenspezialist unter den Hunden. Die Fährtenarbeit ist sehr zeitintensiv. Ein Gelände muss gefunden werden und mit den jeweiligen Jagdpächtern muss gesprochen werden, um eine Genehmigung zum Betreten zu erhalten. Wir bilden die Hunde auf verschiedenen Böden in der Nähe des Hundeplatzes aus.

Die Fährte ist eine Sparte aus unserem Arbeitsbereich, in der der Hund lernt, eine Spur, die vorher eine Person hinterlassen hat, zu folgen. Darüber hinaus muss der Hund Gegenstände finden und anzeigen, die auf der Fährte ausgelegt worden sind. Schon der Welpe kann mit 8-10 Wochen mit dem Fährtentraining beginnen. Die erste Fährte wird dem Hund nicht schwer gemacht und daher in Windrichtung gelegt, da er sonst seine Nase nicht direkt über dem Boden hält, um die  Fährtenspur abzusuchen.
Die Fährte beginnt mit dem Kommando „Such“. Der Hund soll hier direkt mit tiefer Nase die Spur intensiv aussuchen, die vorher vom Hundeführer anhand einer Leckerchenspur gelegt worden ist. Am Ende jeder Fährte liegt dann das Lieblingsspielzeug des Hundes als Belohnung für geleistete Arbeit.
Eine Fährte kann mehrere Stunden liegen und bis zu 1800 Schritt lang sein. Ist das Suchen mit Futter gefestigt kann man Fährtengegenstände auslegen, die der Hund dann anzeigen muss. Die Fährte verläuft dann in Geraden, Winkeln und Bögen, je nach Ausbildungsstand des Hundes

Der Fährtengeruch setzt sich aus Pflanzensäften, pflanzlichen Duftstoffen, individuellem Geruch des Fährtenlegers, zerquetschten Kleinstlebewesen und atmosphärischen Einflüssen wie Luft, Temperatur, Wind, Feuchtigkeit, Tageszeit und Witterung zusammen.

Schutzdienst (VPG)

Schutzdienstgruppe (VPG)
Ein Schutzdienst ist kein „Scharfmachen„ des Hundes.

Hier schwankt der Laie zwischen Bewunderung und Verständnislosigkeit, wenn er Hunde während der Ausbildung
sieht und stellt sich die Frage:

„Muss das der Hund machen? Handelt es sich hierbei nicht um Tierquälerei?“

Ausbildung eines Schutzhundes soll schon in jungen Jahren beginnen. Dort wird der Beutetrieb des Hundes im Spiel
mit einer Beißwurst angesprochen, damit er später den Schutzärmel des Helfers als Beute ansieht und in diesem
Trieb ausgebildet werden kann. Heute bildet man die Tiere ausschließlich über Motivation und Spiel ohne
wesentlichen Druck aus.

Der Hund im Sport lernt nicht, wie oft falsch dargestellt, einen Menschen zu beißen, sondern kann seinen Beutetrieb
artgerecht ausleben. Im Sport werden die Hunde ausschließlich auf den Ärmel des Helfers fixiert – außerhalb des
Hundeplatzes und ohne den Ärmel – wird ein ausgebildeter Sportschutzhund keinen Menschen angreifen – im Gegenteil,
er reagiert laut Statistiken wesentlich nervenfester auf neue, ungewohnte Situationen.?Im Sport geht es vor allem
darum, den geführten Hund zu einem absolut sicheren, zuverlässigen und auch in Extremsituationen völlig gehorsamen
Begleiter zu trainieren.

Im VPG-Bereich ( VPG: Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde ) geführte Hunde sind daher meistens wesentlich
selbstsicherer, ruhiger und besser zu führen als ihre nicht ausgebildeten Artgenossen.

Jedoch genießt auch ein Polizeihund eine Schutzhundeausbildung als Teil seiner Ausbildung, die aber wesentlich
komplizierter aufgebaut ist und meist auch schneller vonstattengehen muss als bei einem im Sport geführten Hund.
In der Ausbildung des Polizeihunds geht es letztlich nicht um das Spiel mit dem Helfer um die Beute, sondern
tatsächlich darum, einen Täter im Ernstfall stellen zu können: Im Polizeihundebereich wird der Hund darauf
trainiert, gezielt Menschen zu stellen, im Notfall auch anzugreifen, und auf Befehl des Hundeführers auch ohne
Zögern wieder abzulassen.

Man wird nach dieser Ausbildung mit Sicherheit eine enge Bindung zu seinem Hund haben, zudem hat man einen
gehorsamen und sicheren Hund an seiner Seite.

Trainings- und Ausbildungsinhalte:

Die Ausbildung zum Schutzhund umfasst zu gleichen Anteilen die Arbeit in den Disziplinen:

– Fährtenarbeit

– Unterordnung

– Schutzdienst nach den Regeln des VDH
Ziel der Ausbildung ist die Ablegung folgender Prüfungen:

– Begleithundprüfung

– VPG I (Vielseitigkeitsprüfung)

– VPG II

– VPG III

sowie in Erweiterung der in den Schutzhundprüfungen geforderten Fährtenarbeit:

– Fährtenhundprüfung I

– Fährtenhundprüfung II